16. ‚Begleitung von Trauernden' - kirchlicher Ritus bei Verstorbenen, die aus der Kath. Kirche ausgetreten sind

Bei aus der Kirche ausgetretenen Verstorbenen ist ein kirchliches Begräbnis nur bedingt möglich. Auf die Bitte der Angehörigen bietet die kath. Kirche Wiens eine eigene Trauerfeier für deren persönliche Begleitung an. Dieser Ritus wird als „Begleitung von Trauernden“ bezeichnet.

Diese Form der Trauerfeier ist keine ‚Begräbnisliturgie‘ im eigentlichen Sinn, sondern ist auf die Begleitung der Hinterbliebenen ausgerichtet. Es ist ein Gottesdienst, bei dem sich getaufte Christen einander Trost spenden.

Dieser Ritus richtet sich an der kirchlichen Tradition (wie bei kath. Einsegnungsfeiern) aus; mit folgenden Ausnahmen:

● Der Einsegnende geht in einer anderen Adjustierung als bei einem Begräbnis eines/r Katholiken: Mit Talar und im weißen Chorrock/Rochett. Der/die Einsegnende geht im Trauerzug nicht wie bei einer kath. Einsegnung üblich vor dem Sarg, sondern mit den Angehörigen hinter dem Sarg.

● Dem Trauerzug geht kein Kreuz(-träger) voraus.

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(Zach)

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